High-Speed-Netze auf Lichtwellenleiterbasis

Lichtwellenleiter bieten nicht nur einen hohen Datendurchsatz, sondern auch Abhörsicherheit und Störunempfindlichkeit. Glasfaserkabel können somit ohne Weiteres parallel mit anderen Versorgungsleitungen verlegt werden - elektromagnetische Störeinflüsse treten nicht auf. Der Nachteil bei LWL-Verkabelungen ist allerdings der Kostenpunkt. Sie sind teurer als Kupferleitungen weisen dafür aber eine erheblich geringere Dämpfung auf und eignen sich somit für weite Strecken. Aber auch für kurze Strecken in LANs werden Glasfasern heutzutage immer öfter installiert. Insbesondere bei Vermessung und Dokumentation optischer Netzwerke muss die dafür erforderliche Messtechnik hochwertig und zukunftssicher sein.

Welche Messtechnik empfiehlt sich demnach für LWL-Netze?

OTDRs gehören zur Standardausrüstung eines LWL-Technikers, um Strecken durchzumessen und Prüfprotokolle zu erstellen. Hier setzt der kompakte FiberXpert OTDR 5000 für Singlemode- und Multimodefasern an. Die hohe Auflösung des Glasfaserzertifizierers mit einer der kleinsten Totzonen liefert standdardkonforme Vermessungen auch von kurzen Strecken in Unternehmensnetzen. Mit einer Eventtotzone von < 80 cm entgehen dem FiberXpert OTDR 5000 auch kurz aufeinander folgende Steckverbinder nicht und automatische Analysefunktionen erleichtern die Auswertung.

Der Zertifizierer WireXpert 4500 misst und zertifiziert Länge und Dämpfung von SM-Fasern (1310 und 1550 nm) sowie MM-Fasern (850 und 1300 nm) über austauschbare Messadapter unter Einhaltung der Normenspezifikationen. Mit entsprechenden MPO-Adaptern testet der WireXpert 4500 komplette MPO/MTP-Links in nur 5 Sekunden. MPO-Stecker (Multifiber-Push-on) sind für den Einsatz in Rechenzentren standardisiert und unterstützen paralleloptische Übertragungen, die wie die kommenden Varianten 40 und 100 GBit/s-Ethernet bei Multimode-Anwendungen nicht mehr über Einzelfasern, sondern über Mehrfaserkabel übertragen werden.